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75 Jahre Forschung für die grafische Industrie

Der VDMB gratuliert zum Jubiläum des Forschungsinstituts, das die Druckbranche seit 1951 mit Innovation, Wissenstransfer und praxisnaher Forschung begleitet.

v.l.: Vorstandsvorsitzender der Fogra Stefan Aumüller, Aumüller Druck, Holger Busch, Hauptgeschäftsführer des VDMB und Dr. Eduard Neufeld, geschäftsführendem Institutsleiter der Fogra.

Am 9. Mai 1951 wurde die Fogra auf der ersten drupa in Düsseldorf von 25 Unternehmen und Einzelpersonen als „Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Forschung im graphischen Gewerbe“ gegründet. Seit 75 Jahren steht das gemeinnützige Forschungsinstitut für Gemeinschaftsforschung zum Wohle der grafischen Industrie. Mitte Oktober feierte die Fogra diesen Meilenstein mit rund 50 Gästen im historischen Bamberger Haus in München, ihrem ersten Institutsgebäude.

1.236 Forschungsprojekte und mehr als 40.000 Gutachten

Die Geschichte der Fogra ist eng mit der technologischen Entwicklung der Druckbranche verbunden. Bereits in den Anfangsjahren beschäftigte sich das Institut unter anderem mit Maskenverfahren, elastischen Druckformen und den gesundheitlichen Auswirkungen der “Druckbestäubung”. Heute verbindet die Fogra wissenschaftliche Expertise mit praxisnaher Forschung und anwendungsorientiertem Wissenstransfer.

Die Bilanz nach 75 Jahren: 1.236 bearbeitete Forschungsprojekte, 40.472 erstellte Gutachten sowie 654 Schulungen und Symposien mit insgesamt 31.470 Teilnehmenden. Nach den ersten Jahren im Bamberger Haus zog das Institut 1974 in ein weiteres Gebäude im Münchner Osten. Seit 2017 ist die Fogra in ihrem eigenen Institutsgebäude in Aschheim ansässig.

VDMB gratuliert zum Jubiläum

Auch der Verband Druck und Medien Bayern gratuliert der Fogra herzlich zum 75-jährigen Bestehen. Holger Busch, Hauptgeschäftsführer des VDMB, würdigt die Bedeutung des Instituts für die Branche: „Wir gratulieren sehr herzlich zu 75 Jahren, in denen die Fogra unsere Branche technologisch maßgeblich unterstützt und mitgeprägt hat. Möge uns dieser ‚Leuchtturm des technologischen Wandels‘ noch lange erhalten bleiben.“

Bei der Jubiläumsfeier würdigten der Vorstandsvorsitzende Stefan Aumüller und der geschäftsführende Institutsleiter Dr. Eduard Neufeld insbesondere die Beständigkeit und Weitsicht der Fogra. Das Institut erkenne Veränderungen, stelle die richtigen Fragen und mache aus Forschung anwendbares Wissen – ein Anspruch, der die grafische Industrie auch künftig bei technologischen Entwicklungen begleiten wird.

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