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03. November 2022

VDMB setzt sich beim CSU-Parteitag für Stärkung der bayerischen Druck- und Medienunternehmen ein

Verband fordert mit Nachdruck Maßnahmen, um den wirtschaftlichen Fortbestand der Unternehmen zu sichern; Zusätzliche bürokratische Belastungen müssen verhindert werden

Angesichts der gegenwärtig äußerst schwierigen wirtschaftlichen Lage setzte sich der VDMB beim diesjährigen Parteitag der CSU in Augsburg für eine nachhaltige Stärkung der bayerischen Druck- und Medienunternehmen ein. „Gerade Druckereien sind von den stark gestiegenen Strom- und Gaspreisen betroffen, die vor allem den Rohstoff Papier enorm verteuern. Da sie mit ihrer Produktion von Presseprodukten, von Lebensmittelverpackungen und Arzneibeipackzetteln zur kritischen Infrastruktur gehören, gibt es für deren wirtschaftlich gesicherten Fortbestand ein hohes gesellschaftliches Interesse. Hier besteht jedoch akuter politischer Handlungsbedarf, um die notwendige Planungssicherheit für die Unternehmen wieder herzustellen,“ erläuterte Holger Busch, Hauptgeschäftsführer des VDMB die Positionen des Verbandes.

 

Entlastung statt Belastung Gebot der Stunde

Gemeinsam mit Marian Rappl, Leiter Kommunikation des VDMB, führte Busch konstruktive Gespräche mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder, weiteren Mitgliedern des bayerischen Kabinetts sowie relevanten Funktions- und Mandatsträgern. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die zeitnahe Lösung der aktuellen Strom- und Gaspreisentlastung der Unternehmen. Außerdem setzte sich der VDMB für ein Moratorium zusätzlicher bürokratischer Belastungen der Betriebe in Deutschland und Europa ein. „Viele Unternehmen kämpfen gerade um ihre Zukunft, da ist ein Mehr an Bürokratie Gift. Auch hier muss die Politik schnell und wirksam handeln,“ betonte Rappl.

 

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