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Unsere Leistungen im Bereich

Betriebswirtschaft

Wer sein Unternehmen effizient steuern möchte, benötigt sichere Informationen und praxistaugliche Instrumente. Wir beobachten und analysieren Märkte, beraten bei allen betriebswirtschaftlichen Fragen und sind Sparingspartner auf Augenhöhe.

Bilanzkennzahlenvergleich
Unternehmenscockpit
Kosten- und Leistungsrechnung
Finanz- und Ergebnisplanung
Prozessoptimierung
Unternehmensbewertung
Umsatzsteuer – Mehrwertsteuer
Branchendaten und -umfragen
Bilanzkennzahlenvergleich

Der Bilanzkennzahlenvergleich der Verbände Druck und Medien ist der größte neutrale Kennzahlenvergleich der Druckbranche. Wenige Kennzahlen reichen in der Regel aus, um den "Gesundheitszustand" Ihres Unternehmens offenzulegen. Für Mitglieder ist die Teilnahme sowie die Kennzahlenermittlung kostenfreier Service. Unser Kennzahlenvergleich zeigt dann, wo das Unternehmen steht - gerade auch im Vergleich zu anderen Druckunternehmen. So sichert man sich einen Wissensvorsprung und steuert das Unternehmen anhand von Benchmarks.

Unternehmenscockpit

Das individuelle Unternehmens-Cockpit fängt dort an, wo der Steuerberater aufhört. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre aktuelle Situation zu bestimmen und zeigen die Stellhebel für mehr Erfolg. In das Unternehmens-Cockpit fließen neben klassischen Bilanzkennzahlen weitere wichtige Kennzahlen ein und so bietet es zusätzliche Informationen – für Gesellschafter, Geschäftsführer und das Managementteam.

Kosten- und Leistungsrechnung

Wer seine Kalkulation kostengerecht aufbauen oder die Wirtschaftlichkeit von Produktionsverfahren und Produkten ermitteln will,  braucht eine aussagekräftige Kosten- und Leistungsrechnung. Mit unserer Erfahrung aus vielen Projekten unterschiedlicher Größe geben wir Informationen über die Möglichkeiten der inhaltlichen Ausgestaltung der Kosten- und Leistungsrechnung. Wir bieten eine neutrale, individuell an den Bedürfnissen des Unternehmens angepasste Kosten- und Leistungsrechnung, die für ein transparentes Controlling sorgt. Wir unterstützen bei der Einführung neuer Kalkulationssystematiken, überprüfen bestehende Systematiken und die verwendeten Prozesse sowie Werte. Das Ergebnis: absolute Transparenz in Bezug auf die Kalkulationssätze – für eine gezielte Planung der Preispolitik.

Finanz- und Ergebnisplanung

Wir unterstützen Unternehmen bei der Erstellung eines Businessplans. Investitionen – ganz gleich ob als Ersatz- oder Neuinvestition geplant – sind meist kapitalintensiv und binden über Jahre finanzielle Ressourcen des Unternehmens. Unsere Spezialisten erklären, worauf man achten muss und zeigen Chancen und Risiken auf. Auf dieser Basis kann die für das Unternehmen beste Variante ausgewählt werden. Wir helfen zudem bei der Suche nach passenden Fördermitteln und organisieren den Kontakt zu den Programmstellen.

Prozessoptimierung

In einem sind sich Management und Mitarbeiter einig - beide lieben effiziente Prozesse. Ein objektiver Blick von außen auf die vorhandene Organisation deckt Schwachstellen im Arbeitsablauf und in der Aufbauorganisation auf. Wir analysieren die betrieblichen Informationsflüsse und erstellen Optimierungsvorschläge. Unternehmensdaten und Unternehmensinformationen bilden dazu die Basis. Unsere Beratung ist die Grundlage, um einen optimalen Rahmen zwischen Stabilität und Flexibilität zu finden.

Unternehmensbewertung

Wenn ein Unternehmer den Wert seines Betriebs ermitteln lässt, gibt es dafür verschiedenste Gründe. Der errechnete Unternehmenswert dient beispielsweise als Verhandlungsgrundlage für Verkaufsgespräche oder beim Ein- und Austritt von Gesellschaftern. Von unseren kompetenten und auf diesem Gebiet äußerst erfahrenen Beratern erhalten Sie alle relevanten Basisinformationen zu diesem Thema.

Umsatzsteuer – Mehrwertsteuer

Für Druckerzeugnisse kommen zwei unterschiedliche Umsatzsteuersätze zur Anwendung, der volle Steuersatz in Höhe von 19 % (bzw. 16% vom 1.7. bis 31.12.2020) oder der ermäßigte Steuersatz mit 7 % (bzw. 5% vom 1.7. bis 31.12.2020). Für Druckbetriebe ist die richtige Beurteilung von erheblicher Bedeutung: Kommt es fälschlicherweise zur Berechnung des ermäßigen Steuersatzes, dann trägt das Druckunternehmen in der Regel eine etwaige Nachforderung. Wir haben jahrelange Erfahrung bei der Zuordnung von Steuersätzen und geben Mitgliedern unverbindliche Umsatzsteuerauskünfte, die die eigene Entscheidung erheblich absichern.

Branchendaten und -umfragen

Wir erheben regelmäßig die wichtigsten Branchendaten und veröffentlichen ein monatliches Konjunkturbarometer. Zudem stellen wir zu wesentlichen Themen, wie beispielsweise die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hochrelevante Ergebnisse aus Branchen-Umfragen zur Verfügung. So ist eine Verortung des eigenen Unternehmens im Kontext der gesamten Branche möglich.


10. August 2020

vbw fordert Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzanmeldepflicht

Zur Stabilisierung der Unternehmen müssen drei Maßnahmen ineinandergreifen

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert drei wirtschaftspolitische Maßnahmen, um die Unternehmen in der Corona-Krise weiter zu stabilisieren und eine Pleitewelle zu verhindern.

„Nötig ist erstens eine Verlängerung der Kurzarbeiter-Sonderregeln bis Ende 2021. Kurzarbeit hilft, Jobs über die Krise zu retten und sichert den Unternehmen zusätzlich Liquidität. Zweitens brauchen wir Mittel, um das Eigenkapital von Unternehmen zu stärken. Der Bund hilft bisher mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds nur Betrieben ab 250 Beschäftigten mit Eigenkapital. Es ist deshalb wichtig, dass der „BayernFonds“ schnell auf den Weg kommt, der auch für Mittelständler unter 250 Mitarbeiter gedacht ist. Über den Fonds kann sich der Freistaat an Unternehmen beteiligen, die durch Corona in Schieflage geraten sind. Und drittens muss die Aussetzung der dreiwöchigen Insolvenzanmeldepflicht bis Ende Januar 2021 verlängert werden. Sonst läuft die Sonderregel am 30. September aus. Nur gebündelt und entsprechend ineinandergreifend helfen diese Maßnahmen unseren Unternehmen in der Krise und sichern so Arbeitsplätze“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die Aussetzung der Insolvenzanmeldepflicht verschafft den Unternehmen nach Brossardts Worten Zeit, sich weiter zu reorganisieren. „Bei vielen laufen die Geschäfte derzeit wieder an, andere warten weiterhin auf öffentliche Hilfen. In diesen Fällen besteht Hoffnung auf Sanierung des Unternehmens. Hier wäre es kontraproduktiv, wenn nur wegen der kurzen Frist ein Insolvenzantrag eingereicht werden müsste, der im schlimmsten Fall zum Ende des Unternehmens führen und viele Arbeitsplätze vernichten kann. Die Einschnitte durch Corona sind so tief, dass die Unternehmen mehr Zeit zur Bewältigung der Krise brauchen“, so Brossardt.

Die vbw hält es weiterhin für notwendig, die Aussetzung nur dann greifen zu lassen, wenn die Insolvenzreife allein auf den Auswirkungen der Pandemie beruht und wenn Aussichten bestehen, die Zahlungsunfähigkeit wieder zu beseitigen. „Die Aussetzung der Insolvenzanmeldepflicht soll Unternehmen helfen, die im Kern gesund sind, deren Geschäft lediglich wegen der Verwerfungen durch die Corona-Krise durcheinandergeraten ist. Es darf und soll aber nicht zur Insolvenzverschleppung in aussichtslosen Fällen kommen“, so Brossardt.


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